Kritik wegen 690 000-Euro-Spende an CDU reißt nicht ab

Nach Bekanntwerden einer Großspende von Hauptaktionären des Autobauers BMW an die CDU reißt die Kritik nicht ab. Transparency International Deutschland forderte Bundespräsident Joachim Gauck auf, die Regeln zur Parteienfinanzierung zu korrigieren. Verbandschefin Edda Müller plädierte bei «Zeit Online» auch dafür, die Höhe der Parteispenden zu begrenzen. Bei der CDU gingen am 9. Oktober 690 000 Euro von der Unternehmerin Johanna Quandt und ihren Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten ein. SPD, Linke und Grüne verwiesen auf einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Eintreten der Bundesregierung gegen strengere CO2-Vorgaben für Autos in der EU.