K+S stellt sich auf schwierige Zeiten ein

Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S rechnet wegen des Preisdrucks auf dem Weltmarkt für Kali und hoher Anlaufkosten für eine neue Mine in Kanada 2016 nicht mit großen Sprüngen.

K+S stellt sich auf schwierige Zeiten ein
Uwe Zucchi K+S stellt sich auf schwierige Zeiten ein

Im laufenden Jahr werde das operative Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert liegen, teilte der Dax-Absteiger in Kassel mit. Der Umsatz dürfte leicht zurückgehen. K+S-Chef Norbert Steiner sprach von einem «vorsichtigen» Ausblick. Das Unternehmen will trotz des zuletzt stark gesunkenen Aktienkurses seinen Anteilseignern eine von 0,90 auf 1,15 Euro erhöhte Dividende bieten.

Nach der abgewehrten Übernahme durch den kanadischen Rivalen Potash hat K+S weiter mehrere Baustellen. Unter anderem werden Konzernchef Steiner und Chefaufseher Ralf Bethke Gewässerverunreinigung und unerlaubter Umgang mit Abfällen vorgeworfen.