KSC-Fehlstart und Pokal-Aus mit drei Roten Karten

Auf den ersten Blick steckt der Karlsruher SC mitten im Nichtaufstiegs-Blues: Drei Niederlagen in drei Pflichtspielen, null Punkte in der zweiten Liga, Erstrunden-Aus im DFB-Pokal gegen den Oberligisten SSV Reutlingen und dazu drei Rote Karten.

KSC-Fehlstart und Pokal-Aus mit drei Roten Karten
Daniel Maurer KSC-Fehlstart und Pokal-Aus mit drei Roten Karten

«Wir sind wirklich gerade am Boden angelangt», sagte Trainer Markus Kauczinski nach dem 1:3 (0:2) am Samstagabend. Zehn Wochen nach dem Relegations-K.o. gegen den Hamburger SV ist die Enttäuschung über die verpasste Rückkehr in die Fußball-Bundesliga aber nur noch einer von vielen Gründen für den völlig verpatzten Saisonstart.

Neben der kurzen Vorbereitungszeit von nur dreieinhalb Wochen hat der Verein in Reinhold Yabo (RB Salzburg) und Philipp Max (FC Augsburg) vor allem zwei Leistungsträger aus der vergangenen Saison verloren. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August droht zudem noch der Verlust von Torjäger Rouwen Hennings - wenngleich der wirtschaftliche Druck durch die Ablöse für Max von geschätzten vier Millionen Euro gesunken ist.

Eine Entschuldigung für den Auftritt in Reutlingen war das alles aber nicht. Auch nicht für drei mitunter dämlich verschuldete Elfmeter, die Giuseppe Ricciardi (13./33./90.+1) alle verwandelte, oder die drei Roten Karten für Manuel Gulde, Daniel Gordon und Jannik Dehm.