Indonesien und Malaysia wollen Rohingya-Flüchtlinge aufnehmen

Im Flüchtlingsdrama um Tausende im Meer in Südostasien driftende Menschen aus Myanmar zeichnet sich Bewegung ab. Indonesien und Malaysia wollten rund 7000 Menschen vorübergehend aufnehmen, sagte Malaysias Außenminister Anifah Aman nach einem Krisentreffen mit seinen Kollegen aus Indonesien und Thailand. Voraussetzung sei, dass die Menschen innerhalb eines Jahres anderswo angesiedelt würden. Tausende Menschen driften nach Angaben von Menschenrechtlern teils seit Wochen auf überfüllten Booten vor den Küsten. Niemand will sie an Land lassen.