Kurden erobern im Nordirak zehn Dörfer vom IS zurück

Bei einer neuen Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben kurdische Einheiten zehn Dörfer im Norden des Iraks zurückerobert. Die Orte liegen an der Grenze zu Syrien nordwestlich der IS-Hochburg Mossul, wie es aus den Reihen der kurdischen Peschmerga hieß.

Nach Angaben der kurdischen Nachrichtenseite Rudaw nahmen die Peschmerga auch den Grenzort Rabia ein. Die IS-Kämpfer seien Richtung Syrien abgezogen.

Unterstützt von US-Luftangriffen hatten die kurdischen Einheiten am Dienstagmorgen in mehreren nordirakischen Gebieten Angriffe auf die Extremisten begonnen. Dabei setzen sie schwere Waffen ein, die ihnen aus dem Ausland geliefert worden waren.

Auch südlich der Stadt Kirkuk konnten die Kurden nach eigenen Angaben zwei Dörfer einnehmen. Der IS beherrscht im Norden und Westen des Iraks riesige Gebiete.