Lagarde besteht auf weiteren Schuldenerleichterungen für Athen

Der Internationale Währungsfonds besteht auch nach der Einigung über das Griechenland-Hilfspaket auf erhebliche Schuldenerleichterungen für Athen. IWF-Chefin Christine Lagarde meinte, das Hilfsprogramm sei «ein sehr wichtiger Schritt» vorwärts. Die Schuldenlast sei aber «untragbar» für Griechenland, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Weitere Schuldenerleichterungen seien notwendig. Zugleich ließ sie offen, ob der IWF bei dem neuen Hilfsprogrammen mitmache. Die Minister ebneten den Weg für ein neues, bis zu 86 Milliarden schweres dreijähriges Hilfsprogramm für Athen.