Lagarde besteht weiter auf Schuldenerleichterungen für Athen

Der Internationale Währungsfonds besteht auch nach der Einigung über das Griechenland-Hilfspaket weiter auf Schuldenerleichterungen für Athen. IWF-Chefin Christine Lagarde meinte, das Hilfsprogramm sei «ein sehr wichtiger Schritt» vorwärts. Die Schuldenlast sei aber «untragbar» für Griechenland, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht das neue Milliarden-Hilfsprogramm für Griechenland als «Chance». In Brüssel ebneten die Minister den Weg für ein neues, bis zu 86 Milliarden schweres dreijähriges Hilfsprogramm für Athen.