Lampedusa-Drama: Rufe nach neuer Flüchtlingspolitik werden lauter

Nach dem Flüchtlingsdrama vor der italienischen Insel Lampedusa mit bislang knapp 200 Toten werden Forderungen nach einem Umbau der europäischen Flüchtlingspolitik lauter. Es sei eine Schande, dass die EU Italien mit dem Flüchtlingsstrom aus Afrika so lange allein gelassen hat, sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz der «Bild»-Zeitung. Die Flüchtlinge müssten in Zukunft gerechter auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden. Das heißt auch, dass Deutschland zusätzliche Menschen aufnehmen müsse, sagte Schulz weiter.