Lange Haft für 25-Jährigen nach Tod von Leila

Für den Tod der neunjährigen Leila hat das Landgericht Gera einen 25-Jährigen zu elf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die Kammer sprach ihn am Donnerstag der Körperverletzung mit Todesfolge und des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig. Das Mädchen hatte 2014 seine Sommerferien bei Verwandten in Jena verbracht und war dort nach einem Tritt in den Bauch innerlich verblutet. Mitangeklagt waren auch Leilas Oma und Tante, denen sie damals anvertraut war, die ihr aber nicht geholfen haben sollen.