Lange Haftstrafen im Ruanda-Prozess wegen Kriegsverbrechen

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat gegen zwei Männer langjährige Haftstrafen verhängt, weil sie sich von Deutschland aus in den Bürgerkrieg im zentralafrikanischen Kongo eingeschaltet haben. Der 52 Jahre alte Hauptangeklagte wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt - wegen Rädelsführerschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Beihilfe an Kriegsverbrechen. Ein 54-Jähriger wurde wegen Rädelsführerschaft zu acht Jahren Haft verurteilt. Beide Angeklagten haben die Vorwürfe zurückgewiesen.