Lanxess tritt auf Kostenbremse - Umfassender Stellenabbau

Der ins Schlingern geratene Spezialchemiekonzern Lanxess will die Kosten kräftig senken. Bis Ende 2016 sollen weltweit rund 1000 Stellen abgebaut werden. Das Sparvolumen liege bei 150 Millionen Euro pro Jahr ab Ende 2016, teilte der Konzern in Köln mit. Etwa die Hälfte der betroffenen Stellen in Verwaltung und Service liege in Deutschland. Dabei seien auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Durch die starke Ausrichtung auf das Kautschuk-Geschäft und die Abhängigkeit von der Reifen- und Autoindustrie war Lanxess 2013 tief in die roten Zahlen gerutscht.