Lateinamerika setzt auf Fortführung von Friedensprozess in Kolumbien

Die Regierungen Lateinamerikas unterstützen die weiteren Bemühungen um den Friedensprozess in Kolumbien. Das Nein zum Friedensabkommen bei der Volksbefragung am Sonntag dürfe nicht als Zeichen einer Ablehnung des Friedens an sich gedeutet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister von Brasilien, Mexiko, Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay. Die Minister lobten den Willen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla, am Waffenstillstand festzuhalten.