Lebenszeichen von Google Glass

Google will laut einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr eine neue Version seiner Datenbrille Glass präsentieren. Die Chips dafür werde Branchenführer Intel liefern, schrieb das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen.

Lebenszeichen von Google Glass
Filip Singer Lebenszeichen von Google Glass

Intel wolle zudem neue Möglichkeiten für die Nutzung der Brille am Arbeitsplatz mitentwickeln und das Gerät verstärkt an Gesundheitsbranche und Industrie vermarkten.

Google hatte die Brille, die eine Kamera und einen kleinen Bildschirm über dem rechten Auge hat, bereits im Frühjahr 2012 vorgestellt. Bisher dürfte es einige zehntausend Test-Nutzer geben, hauptsächlich in den USA. Ein breiter Marktstart blieb bisher aus.

Google Glass schlagen vor allem in Europa und Deutschland Datenschutz-Bedenken entgegen. Außerdem soll das Gerät noch technische Schwächen wie eine zu kurze Batterielaufzeit haben. Die Chips in der aktuellen Glass-Version kämen vom US-Hersteller Texas Instruments, hieß es.

Google setzt bereits mit dem Programm «Glass at Work» auf einen stärkeren Einsatz der Brille am Arbeitsplatz. Dabei geht es um Situationen, in denen es hilfreich ist, beide Hände freizuhaben und gleichzeitig Informationen eingeblendet zu bekommen.

Google betrachte die Brille aber nach wie vor vorrangig als Verbrauchergerät, berichtete das «Wall Street Journal». Bei dem Internet-Konzern arbeiteten derzeit rund 300 Mitarbeiter an Glass. Nur rund ein Dutzend von ihnen konzentriere sich auf «Glass at Work».