Leipzig gewinnt dank Torwart-Tor - FCK baut Polster aus

 Dank eines Last-Minute-Treffers seines Torwarts Fabio Coltorti hat RB Leipzig seine kleine Aufstiegschance in der 2. Fußball-Bundesliga gewahrt. 

Leipzig gewinnt dank Torwart-Tor - FCK baut Polster aus
Jan Woitas Leipzig gewinnt dank Torwart-Tor - FCK baut Polster aus

Die Sachsen schlugen im direkten Duell der ambitionierten Aufsteiger Darmstadt 98 mit 2:1 (0:0) und stehen nur noch drei Zähler hinter den Hessen. Der 1. FC Kaiserslautern auf Tabellenplatz zwei baute sein Polster mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg beim VfL Bochum aus. Im dritten Spiel des Abends schlug der 1. FC Nürnberg den SV Sandhausen mit 2:0 (0:0).

Die Leipziger begannen stark und erspielten sich schnell ein Übergewicht. Turbulent wurde es in der letzten Viertelstunde. Zunächst brachte Hanno Behrens (77.) die Gäste in Führung, nur wenige Minuten später folgte der Ausgleich durch Verteidiger Lukas Klostermann (79.). Den entscheidenden Treffer schoss Keeper Coltorti (90.+3) nach einer Ecke aus kürzester Distanz. «Ich wollte zunächst gar nicht nach vorne, weil es ein langer Weg ist», sagte der Matchwinner. «Die Ausgangslage ist weiter die gleiche. Wenn wir viele Punkte sammeln, haben wir vielleicht weiter eine kleine Chance», meinte Coltorti zur Tabellensituation.

Für den VfL bot sich gegen Lautern die erste Chance durch eine Standardsituation, doch den Freistoß von Marco Terrazzino (4.) konnte  FCK-Keeper Marius Müller entschärfen. In der Folge verflachte das Spiel, bis Simon Zoller (31.) die Pfälzer mit seinem dritten  Saisontor in Führung schoss. Nach dem Wechsel kontrollierte der FCK die Partie. Philipp Hofmann (76.) brachte die Entscheidung. «Bochum hat uns alles abverlangt», sagte FCK-Coach Kosta Runjaic.

In Nürnberg lieferten sich die beiden Teams zunächst ein Spiel auf mäßigem Niveau. Die besten Chancen für die Gastgeber vergaben Guido Burgstaller (20.) und Jakub Sylvestr (43.). Kurz vor der Halbzeit verzog Aziz Bouhaddouz (45.) auf Seiten der Sandhausener im Strafraum freistehend. Nach dem Wechsel wurde Nürnberg stärker und belohnte sich durch den Treffer von Sebastian Kerk (76.). Für den Endstand sorgte Guido Burgstaller (90.+2). Zuvor hatte der FCN über zwei Monate nicht mehr gewonnen. Für beide Mannschaften sollte das Thema Abstieg vier Spieltage vor Saisonende abgehakt sein.