Leipziger Ebola-Patient tot - WHO veröffentlicht schlimme Prognose

Erstmals ist in Deutschland ein Mensch an Ebola gestorben. Der 56 Jahre alte UN-Mitarbeiter erlag in der Nacht auf der Isolierstation des Leipziger Klinikums St. Georg seiner Krankheit. Die Spezialisten dort hatten fünf Tage lang um das Leben des Sudanesen gekämpft. Die Leiche des Mannes sollte so schnell wie möglich verbrannt werden. Eine erschreckende Prognose veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation: Sie erwartet bis Dezember pro Woche zwischen 5000 und 10 000 neue Ebola-Fälle in Westafrika.