Letzter Tag für Opel-Getriebebau in Bochum

Der Autobauer Opel hat eineinhalb Jahre vor der geplanten Schließung seiner Bochumer Fabrik die Getriebefertigung an dem Standort endgültig eingestellt.

Die rund 300 betroffenen Mitarbeiter müssen in den kommenden Wochen entscheiden, ob sie gegen eine Abfindung Opel ganz verlassen, in eine Transfergesellschaft oder ein anderes Werk wechseln.

Wer in Bochum bleiben will, wird in der Fahrzeugfertigung beschäftigt, die aber in eineinhalb Jahren Ende 2014 auslaufen soll. Die Verhandlungen dazu sollen noch im Oktober weitergehen. Die Schließung des Getriebewerkes sei ein Verlust, das im Corsa eingesetzte Bochumer Getriebe sei eines der besten in Europa, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel.

Die Beschäftigten