Lewandowskis Polen im EM-Achtelfinale gegen Schweiz

Mit großer Zuversicht kehrten Robert Lewandowskis Polen nach dem erstmaligen Erreichen eines EM-Achtelfinales ins Quartier nach La Baule zurück. Mit einem Sieg gegen die Schweiz am Samstag in Saint-Etienne soll die Turnier-Reise bis ins Viertelfinale fortgesetzt werden.

Lewandowskis Polen im EM-Achtelfinale gegen Schweiz
Bartlomiej Zborowski Lewandowskis Polen im EM-Achtelfinale gegen Schweiz

«Wir gucken jetzt nach vorne, wir nehmen Optimismus mit in das Spiel gegen die Schweiz», versicherte Polens Nationaltrainer Adam Nawalka.

Beim 1:0 gegen die Ukraine konnte sein Team zwar nicht überzeugen, dank des Treffers von Jakub Błaszczykowski am Ende aber jubeln. Mit seinem Treffer in der 54. Minute sicherte der langjährige Bundesligaprofi von Borussia Dortmund dem WM-Dritten von 1974 und 1982 den zweiten Platz in der Gruppe C hinter Weltmeister Deutschland. «Wir sind sehr froh über den Sieg. Sieben Punkte ist ein sehr gutes Ergebnis», resümierte Nawalka nach dem dritten ungeschlagenen Spiel seiner Mannschaft bei dieser Endrunde.

Der 58-Jährige hatte am Dienstagabend seine Startformation auf vier Positionen geändert. Unter anderem auch aus Sorge vor möglichen Sperren vorbelasteter Spieler. Auch Błaszczykowski schmorte 45 Minuten auf der Bank, ehe er doch noch ran durfte und sich mit seinem sehenswerten Treffer bedankte. «Es ist egal, wer die Tore schießt. Wir gewinnen als Mannschaft», betonte der 30-Jährige.

Gegen die Eidgenossen müssen sich die Polen um den bei der EM noch torlosen Lewandowski erheblich steigern. «Wir müssen ihre Schwachpunkte ausnutzen», sagte der Stürmer des FC Bayern München. «Klar ist aber auch, dass wir unser Bestes geben müssen.»

Die Ukraine um den in den Schlusssekunden eingewechselten ehemaligen Bayern-Profi Anatoli Timoschtschuk reist indes ohne Punkt und Tor zurück in die Heimat. Der Trip dürfte trist werden. «Wir müssen jetzt den Verfall der ukrainischen Liga stoppen, denn das Niveau sinkt. Und dann müssen wir nach vorne schauen», meinte Michail Fomenko, der seinen Abschied als Nationaltrainer schon angekündigt hat.