Lieberknecht erteilt Soli-Erhöhung eine Absage

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ist dagegen, die Schäden der Flutkatastrophe auch durch einen höheren Solidaritätszuschlag zu finanzieren. Es gebe viele Menschen, die spenden ohnehin, sagte Lieberknecht im ZDF. Der Staat müsse auch seine Leistung bringen. Sachsen Anhalts Ministerpräsident Haseloff hatte vorgeschlagen, den Solidaritätszuschlag für ein Jahr befristet um einen bis anderthalb Prozentpunkte anzuheben. Derzeit beträgt der Zuschlag 5,5 Prozent. Am Nachmittag will Kanzlerin Angela Merkel mit den Länder-Ministerpräsidenten über Fluthilfen beraten.