Liga befasst sich mit Vorfällen gegen RB Leipzig

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga werden sich bei ihrer nächsten Vollversammlung am 26. März mit den jüngsten Fan-Ausschreitungen gegen RB Leipzig befassen.

Liga befasst sich mit Vorfällen gegen RB Leipzig
Uli Deck Liga befasst sich mit Vorfällen gegen RB Leipzig

«Das wird bei der nächsten Liga-Versammlung in Frankfurt ein Thema sein», sagte DFL-Chef Christian Seifert «Bild.de». Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga sprach von einer «sehr bedauerlichen Entwicklung». Es gebe «eine gewisse Klientel, da muss man nicht über Fanprojekte sprechen, nicht über Verständnis und nicht über Kommunikation, sondern da geht es in erster Linie darum, wie solche Leute aus dem Stadion ferngehalten werden können.» Der Fußball könne dieses Problem allerdings nicht allein lösen, meinte Seifert. «Wenn sie aus dem Stadion ferngehalten werden, lebt es der eine oder andere auf der Straße aus.»

Spieler und Verantwortliche von RB Leipzig waren rund um das Zweitliga-Spiel beim Karlsruher SC von gegnerischen Fans bedroht und angefeindet worden. «Ich lasse mir nicht sagen, dass das irgendetwas mit Kommerzkritik zu tun hat oder mit der Sorge, dass bald überall der Kommerz überhandnehmen könnte», sagte Seifert. «Aus meiner Sicht sind das Schattenargumente und ein Deckmantel, der letztlich irgendwelche Gewaltfantasien überhängt. Wenn es Leipzig nicht gäbe, würde es einen anderen Club treffen.»