Limburger Bistum will skandalträchtigen Bischofssitz öffnen

Peter Tebartz-van Elst ausgelöste Krise solle so weiter aufgearbeitet werden.

Limburger Bistum will skandalträchtigen Bischofssitz öffnen
Arne Dedert Limburger Bistum will skandalträchtigen Bischofssitz öffnen

Das sagte Wolfgang Rösch, stellvertretender Leiter der Diözese, vor einer Führung für Medienvertreter durch die Residenz.

Dabei gab es auch erstmals Einblicke in die edel ausgestattete, 280 Quadratmeter große Privatwohnung des Bischofs. Die Residenz stand wegen der Kostenexplosion beim Bau im Mittelpunkt des Skandals um Tebartz-van Elst. 

Geplant ist unter anderem, den Bischofssitz künftig für Seminare, Gremiensitzungen oder Veranstaltungen von kirchlichen Gruppen im Bistum zu Verfügung zu stellen. Auch Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen soll es geben. Ein neuer Bischof müsse dann entscheiden, wie die Gebäude weitergenutzt würden, erklärte Rösch.