Linke in Sachsen will Parteitag nach Anschlag doch beenden

Trotz eines Anschlags auf ihren Tagungsort haben die sächsischen Linken ihren Parteitag in Neukieritzsch bei Leipzig fortgesetzt und wollen ihn auch - anders als zunächst geplant - beenden.

Linke in Sachsen will Parteitag nach Anschlag doch beenden
Peter Endig Linke in Sachsen will Parteitag nach Anschlag doch beenden

«Die Stimmung ist kämpferisch», sagte ein Parteisprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden uns nicht einschüchtern lassen! Wir lassen uns nicht vertreiben», erklärte Linke-Landeschef Rico Gebhardt, der am Samstag mit 78,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden war. Die knapp 200 Delegierten seien auf das nahe gelegene Gemeindeamt ausgewichen.

In der Nacht zum Sonntag waren mehrere Scheiben des Tagungsgebäudes eingeschlagen worden. Die Polizei bestätigte den Vorfall. Es werde in alle Richtungen ermittelt.