Länder und Gemeinden reicher und Bund ärmer

Die öffentlichen Haushalte hatten im vergangenen Jahr mehr Geld auf der hohen Kante. Ihr Finanzvermögen belief sich Ende 2012 auf 556,6 Milliarden Euro. Das waren 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Allerdings gab es Unterschiede: Länder und Gemeinden wurden reicher, der Bund ärmer. Zum Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts zählen Bargeld und Einlagen, Wertpapiere, vergebene Kredite und Forderungen. Nicht einbezogen sind Anteilsrechte und Finanzderivate.