Kerber und Lisicki folgen Petkovic in Runde drei

Sabine Lisicki ist bei ihrem Lieblingsturnier in Wimbledon in die dritte Runde eingezogen. Die 25 Jahre alte Tennisspielerin aus Berlin setzte sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung auf dem Center Court gegen Christina McHale aus den USA mit 2:6, 7:5, 6:1 durch.

Kerber und Lisicki folgen Petkovic in Runde drei
Facundo Arrizabalaga Kerber und Lisicki folgen Petkovic in Runde drei

Die Finalistin von 2013 trifft bei dem Rasenklassiker in London jetzt auf die French-Open-Halbfinalistin Timea Bacsinszky aus der Schweiz. Vor Lisicki hatte Angelique Kerber Runde drei erreicht. Als erste Deutsche hat am Freitag Andrea Petkovic gegen Sarina Dijas aus Kasachstan die Chance auf den Einzug in das Achtelfinale.

Kerber, die Weltranglisten-Zehnte aus Kiel, setzte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa noch klar mit 7:5, 6:2 durch. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers in London trifft die 27 Jahre alte Linkshänderin aus Kiel auf die Spanierin Garbiñe Muguruza. Die Nummer 20 der Setzliste gewann gegen Mirjana Lucic-Baroni aus Kroatien in drei Sätzen 6:3, 4:6, 6:2.

Nach 72 Minuten nutzte Kerber vor den Augen von Bundestrainerin Barbara Rittner und Verbandspräsident Ulrich Klaus ihren dritten Matchball und feierte im siebten Vergleich mit Pawljutschenkowa ihren vierten Sieg. Ihre Fed-Cup-Kollegin Petkovic trifft in der dritten Runde am Freitag auf Sarina Dijas aus Kasachstan.

«Das wird ganz unangenehm», sagte die Darmstädterin. «Ich muss gut servieren, an ihren Aufschlag rangehen und versuchen, mein Spiel zu spielen. Dann werde ich meine Chancen schon bekommen.»

Dijas hatte zuletzt beim WTA-Turnier in Stuttgart mit ihrem 6:0, 6:0-Erfolg gegen Lisicki für Aufsehen gesorgt. Im direkten Vergleich zwischen der Weltranglisten-34. Dijas und der an Nummer 14 gesetzten Petkovic steht es 1:1. «Sie ist gerade auf Rasen eine sehr gefährliche Gegnerin», warnte Bundestrainerin Rittner.

Auch Kerbers Kontrahentin Pawljutschenkowa erwies sich im ersten Satz als unangenehm. Zum 6:5 gelang Kerber das entscheidende Break, nach 40 Minuten entschied sie den Durchgang für sich. Beim 5:1 vergab sie noch zwei Matchbälle, doch bei eigenem Aufschlag machte sie den Erfolg mit nur sechs unerzwungenen Fehlern im ganzen Match perfekt.