Pipeline-Bruch vor Kalifornien schlimmer als angenommen

Durch den Bruch einer unterirdischen Pipeline vor der kalifornischen Küste sind nach Schätzungen mehrere Hunderttausend Liter Rohöl in den Pazifik geflossen. Lokale und Bundesbehörden sind weiter mit der Reinigung von Stränden und dem Gewässer beschäftigt.

Pipeline-Bruch vor Kalifornien schlimmer als angenommen
Mike Eliason / Santa Barbara Cou Pipeline-Bruch vor Kalifornien schlimmer als angenommen

Betroffen sei auch der Strand Refugio State Beach rund 30 Kilometer westlich von Santa Barbara, der geschlossen wurde, teilte die US-Küstenwache mit.

Die Leitung mit einem Durchmesser von etwa 60 Zentimeter war am Dienstagmittag (Ortszeit) gebrochen - konnte aber später geschlossen werden. Zunächst war lediglich mit dem Austritt von 80 000 Litern gerechnet worden. Die Ursache für die Leckage ist noch unklar.

Laut der Küstenwache erstreckt sich ein 15 Kilometer breiter Ölfilm vor der Küste. Es werde mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und abgeschöpft. Von den betroffenen Strandabschnitten werde der verseuchte Sand weggeschaufelt.

Verantwortlich ist die Ölfirma Plains All American Pipeline mit Sitz im texanischen Houston.