Flüchtlingsheim angezündet - Mutmaßlicher Brandstifter vor Gericht

Weil er ein noch unbewohntes Flüchtlingsheim angezündet haben soll, muss sich ein Familienvater ab heute in Lübeck vor Gericht verantworten. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wollte er damit verhindern, dass am Folgetag sechs irakische Flüchtlinge in seiner unmittelbare Nachbarschaft einziehen. Der Mann ist wegen des Verdachts der Brandstiftung angeklagt. Er war durch DNA-Spuren am Tatort überführt worden. Der Mann hatte nach seiner Festnahme ein Geständnis abgelegt. Deshalb hatte ein Richter den Haftbefehl gegen ihn unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.