Luxemburg half mit Steuertricks Konzernen

Deutsche und internationale Konzerne sparen mit Unterstützung Luxemburgs Steuern in Milliardenhöhe. Das Großherzogtum soll über Jahre äußerst komplizierte Finanzkonstruktionen gebilligt haben. Manche Unternehmen hätten dadurch legal auf Gewinne teilweise weniger als ein Prozent Steuern gezahlt, berichten auch die «Süddeutsche Zeitung», die Sender WDR und NDR. Sie deckten auf, dass Konzerne wie Ikea, Amazon, Apple, Eon oder die Deutsche Bank im großen Stil die Luxemburg-Connection nutzten. Pikant ist, dass viele der Praktiken in die Zeit fielen, als der neue EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker Premierminister Luxemburgs war.