Deutschland verliert Streit um Schadstoffe in Spielzeug

Auch für Bauklötze oder Puppen gilt EU-Recht: Deutschland muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs die europäischen Schadstoff-Grenzen für Spielzeug anwenden. Konkret geht es um die drei Schwermetalle Antimon, Arsen und Quecksilber, die teils als krebserregend gelten oder zu Störungen des Nervensystems führen können. Die Bundesregierung will den Richterspruch rasch umsetzen. Sie wollte die deutschen Regelungen beibehalten, weil die eigenen Grenzwerte strenger sind. Die EU-Kommission lehnte dies ab.