EU-Minister beraten über Datenschutzreform

Internet-Nutzer sollen in allen 28 EU-Staaten künftig einen besseren Schutz für ihre persönlichen Daten erhalten. Die EU-Justizminister wollten sich bei ihrem Treffen in Luxemburg auf die seit drei Jahren diskutierte Datenschutzreform verständigen. Künftig werde es keine Flucht von Anbietern in Datenschutz-Oasen geben, wo wenig Datenschutz besteht zum Nachteil der Verbraucher, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas zum Auftakt. Zu wesentlichen Punkten der Reform gehört etwa das «Recht auf Vergessen», also dass Bürger personenbezogene Daten im Web löschen lassen können.