Maas verteidigt Rückkehr zur Vorratsdatenspeicherung

Bundesjustizminister Heiko Maas hat die geplante Wiedereinführung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung verteidigt. Im Gegensatz zu der früheren Regelung würden nun weniger Daten gespeichert, sie würden kürzer aufbewahrt, und es gebe hohe Hürden für den Zugriff, sagte Maas bei der abschließenden Beratung der Gesetzespläne im Bundestag. Die Vorratsdatenspeicherung ist seit Jahren hoch umstritten. Opposition und Datenschützer halten die Pläne für rechtsstaatlich unzulässig und absolut unverhältnismäßig.