Verluste für Konservative in Spanien

Linksruck in Spanien: Bei den mit Spannung erwarteten Regional- und Kommunalwahlen hat die konservative Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy kräftige Einbußen erlitten. Wie Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría mitteilte, erhielt die PP landesweit nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der abgegebenen Stimmen insgesamt 26,7 Prozent. Damit blieb die PP zwar stärkste Partei, blieb aber mehr als zehn Prozentpunkte hinter dem Ergebnis von 2011 zurück. Die neue Linkspartei Podemos errang in der Hauptstadt Madrid und in Barcelona überraschende Erfolge.