IMK-Vorsitz: Keine Einigung auf bundesweite Schleierfahndung

Die Länder-Innenminister haben sich bisher nicht auf eine Ausweitung der Schleierfahndung in Deutschland verständigt. «Es gibt keine Einigung für die Einführung einer bundesweiten Schleierfahndung», sagte ein Sprecher von IMK-Chef Roger Lewentz (SPD) in Mainz.

IMK-Vorsitz: Keine Einigung auf bundesweite Schleierfahndung
Nicolas Armer IMK-Vorsitz: Keine Einigung auf bundesweite Schleierfahndung

Auch der Sprecher von NRW-Minister Ralf Jäger (SPD) sagte, es gebe hierbei keine Einigung. Bayern will die Fahndung ab Juli um 500 Polizisten verstärken.

Schleierfahnder dürfen Menschen und Autos entlang der Auslandsgrenzen, auf Fernstraßen, an Bahnhöfen und Flughäfen ohne konkreten Verdacht kontrollieren. Dies haben die Länder unterschiedlich geregelt. Lewentz lehnt sie für Rheinland-Pfalz ab. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, die Innenminister hätten sich auf eine bundesweite Ausweitung geeinigt.