Maizière vor Gipfel mit Türkei: Sind nicht Richter für Menschenrechte

Vor dem Sondergipfel der EU und der Türkei zur Flüchtlingskrise verlangt Bundesinnenminister Thomas de Maizière mehr Anerkennung für die Leistungen der Türken. «Ankara hat unter humanitären Gesichtspunkten zuletzt Bemerkenswertes geleistet», sagte de Maizière der «Passauer Neuen Presse». Dort seien 2,5 Millionen Flüchtlinge aus der Krisenregion in Syrien aufgenommen worden. Das verdiene Anerkennung und nicht Kritik. Mit Blick auf die Innenpolitik von Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte er: «Wir sollten nicht der Schiedsrichter beim Thema Menschenrechte für die ganze Welt sein.»