Maly: Zuwanderungsprobleme nicht als Massenphänomen dramatisieren

In der Debatte um eine angebliche Armutszuwanderung aus Südosteuropa bemühen sich Politiker und Experten mehr und mehr um Schadensbegrenzung. Der Präsident des Deutschen Städtetags, Ulrich Maly warnte in der «Passauer Neuen Presse» davor, das Problem als Massenphänomen zu dramatisieren. Auch die Bundesagentur für Arbeit sieht derzeit nur punktuell Anzeichen für eine Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Man rechne damit, dass unter den Neuzuwanderern jeder zweite eine gute Ausbildung mitbringe, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt der «Rheinischen Post».