«Manager Magazin»: Bei Karstadt könnten neue Investoren einsteigen

Beim kriselnden Karstadt-Konzern mit seinen 83 Stammhäusern könnten nach einem Bericht des «Manager Magazins» neue Investoren die Mehrheit übernehmen.

«Manager Magazin»: Bei Karstadt könnten neue Investoren einsteigen
Hauke-Christian Dittrich «Manager Magazin»: Bei Karstadt könnten neue Investoren einsteigen

Das Unternehmen, das Nicolas Berggruen gehört, kommentierte dies am Donnerstag zunächst nicht. Dem Bericht zufolge sollen die österreichische Signa-Gruppe, der bereits die Mehrheit an Karstadt Premium und Sport gehört, und der israelische Milliardär Beny Steinmetz die Option haben, für einen Euro 75,1 Prozent des Karstadt-Stammgeschäfts zu übernehmen.

Karstadt-Eigentümer Berggruen hatte sich im September überraschend von Anteilen an Karstadt Premium und Sport getrennt. Die Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hält seitdem 75,1 Prozent der Anteile an den drei Karstadt-Edelkaufhäusern - KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg - und an den 28 Sporthäusern des Konzerns.

Signa ist zugleich der mit Abstand größte Vermieter von Karstadt-Immobilien. Zu dem Bericht über die Option zur Mehrheitsübernahme des Karstadt-Stammgeschäfts äußerte sich am Donnerstag auch die Signa-Gruppe nicht.

Das «Manager Magazin» hatte auch berichtet, der durch den Diamantenhandel bekannt gewordene Milliardär Steinmetz übernehme 37,55 Prozent an Karstadt Premium und Sport. Dazu erklärte Signa, Steinmetz' Unternehmen BSG-RE sei «seit fast einem Jahr einer von zahlreichen Investoren bei der Signa-Gruppe».

Dies sei auch in einer Pressemitteilung zu Jahresbeginn mitgeteilt worden. «Es ist also nicht richtig, dass 'nun' Anteile 'weitergereicht' oder verkauft würden.»