Martin Schulz drängt in der Flüchtlingspolitik zum Handeln

Vor dem Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik drängt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zum Handeln. Die nationalen Regierungen in Europa hätten es seit vielen Jahren nicht geschafft, sich auf gemeinsame Standards zu einigen, kritisierte der SPD-Politiker im ARD-«Morgenmagazin». Das sei eine der Ursachen für die Katastrophen im Mittelmeer. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden von heute Nachmittag an in Brüssel tagen. Bei dem Gipfel sollen umfangreiche Hilfsmaßnahmen beschlossen werden.