Masters: Spieth führt - Langer und Kaymer: Kampf mit Wind

Masters: Spieth führt - Langer und Kaymer: Kampf mit Wind
Tannen Maury Masters: Spieth führt - Langer und Kaymer: Kampf mit Wind

Auf dem Plar 72-Kurs blieb Spieth trotz teilweise heftiger Windböen bogeyfrei, spielte zudem sechs Birdies und liegt mit zwei Schlägen vor dem Neuseeländer Danny Lee und Shane Lowry aus Irland. Bernhard Langer begann sein 33. Masters solide mit Par, Martin Kaymer hatte indes auch bei seinem neunten Start an der Magnolia Lane Probleme und kam mit zwei Schlägen über Platzstandard ins Clubhaus.

«Ich genieße dieses Turnier mehr als jedes andere», meinte Spieth. Im Vorjahr hatte er nach allen vier Runden geführt, mit 18 Schlägen unter Par im Augusta National Golf Club triumphiert und somit das Rekordergebnis von Tiger Woods eingestellt. Diesmal spielte der 22-Jährige erneut von der Spitze weg und gilt als großer Favorit.

«Sollten wir Spieth einfach sagen, dass er das Grüne Jacket behalten kann?», hieß es bereits auf der PGA-Internetseite. Bislang haben es beim Masters nur Woods, Jack Nicklaus und Nick Faldo geschafft, ihren Vorjahres-Triumph zu wiederholen. 

Spieth spielt erst zum dritten Mal in Augusta, liegt nach allen neun Runden 29 Schläge unter Platzstandard. Woods kam im gleichen Zeitraum auf -21. Sechs seiner neun Runden hat Spieth als Führender beendet. Auch nach nun gespielten 162 Löchern hat er noch kein Bogey gehabt, dafür aber 48 Birdies.

Selbst der Wind machte Spieth keine Probleme. Anders erging es Langer und Kaymer. Er habe schwer zu kämpfen gehabt, meinte Langer. Der zweimalige Masters-Champion Langer hatte nach elf Bahnen drei Schläge über Par, machte dies jedoch mit Birdies auf den Löchern 13 bis 15 wieder wett und rangiert an Position 21 – gleichauf mit dem australischen Weltranglisten-Ersten Jason Day. Kaymer hatte ebenfalls Mühe, «den Wind einzuschätzen, weil er sehr böig war». Als 43. läuft er Gefahr, zum sechsten Mal am Cut zu scheitern.

Einen Negativ-Rekord in der traditionsreichen Masters-Geschichte stellte Ernie Els auf. Der Südafrikaner benötigte auf der ersten Spielbahn neun Schläge für das rund 400 Meter lange Par-4-Loch. Erst der sechste Putt landete im Loch.