McDonald's riet Mitarbeitern von Burgern und Pommes ab

Nach wochenlanger Kritik hat die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's eine Internetseite mit Informationen für ihre US-Mitarbeiter abgeschaltet. Das Angebot erklärte den Angestellten, dass eine Mahlzeit mit Cheeseburger und Pommes «ungesund» sei.

McDonald's riet Mitarbeitern von Burgern und Pommes ab
Matthias Schrader McDonald's riet Mitarbeitern von Burgern und Pommes ab

Dies hatte für Spott in den Medien gesorgt, berichtete der TV-Sender CNBC. Die von einer externen Firma erstellte Seite habe Links zu veralteten Informationen enthalten sowie «unberechtigte Kritik und unangemessene Kommentare» hervorgerufen, teilte das Unternehmen während der Weihnachtstage als Begründung für die Abschaltung mit. «Eine Kombination von Faktoren hat es uns überdenken lassen und wir haben den Anbieter angewiesen, die Website zu entfernen.»

Neben den Ernährungsratschlägen, die den Besuch eines Fast-Food-Restaurants als «Herausforderung» beschrieben, wenn man gesund essen wolle, führte die Seite laut US-Medien auch andere Tipps für die Beschäftigten auf. Sie sollten ihren Hausangestellten gelegentlich Trinkgeld geben, habe es etwa geheißen. Kritiker betonen, dass McDonald's-Beschäftigte oft nur den gesetzlichen Mindestlohn verdienen und ihr Einkommen mit staatlicher Unterstützung aufstocken müssen.