Medien: 17 Tote bei Unruhen in Ägypten am Freitag

Bei den schwersten Unruhen in Ägypten seit zwei Monaten sind gestern 17 Menschen getötet worden. Nach Protesten der verbotenen Muslimbruderschaft seien außerdem Dutzende Demonstranten und 17 Polizisten verletzt worden, berichtete die regierungsnahe Tageszeitung «Al-Ahram». 258 Anhänger der Bruderschaft wurden demnach festgenommen. Die Muslimbruderschaft hatte zu Protesten gegen das Mitte Januar geplante Verfassungsreferendum aufgerufen, das ihre Anhänger boykottieren sollen. In der Vorwoche hatte die Regierung die islamistische Organisation zur terroristischen Vereinigung erklärt.