Medien: BND-Berichte gingen an leitende Mitarbeiter im Kanzleramt

In der Spionageaffäre um den Bundesnachrichtendienst werden Details über die Informationskette ins Kanzleramt bekannt. Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss belegen laut «Bild», welche Mitarbeiter im Kanzleramt seit Jahren über die Vorfälle informiert waren. Demnach gingen entsprechende Berichte in den Jahren 2008 und 2010 an Referatsleiter. In der neuen Affäre geht um den Vorwurf, dass der US-Geheimdienst NSA mit Hilfe des BND versucht hat, europäische Unternehmen, Personen und Behörden zu überwachen.