Medien: Benedict Cumberbatch hat geheiratet

«Sherlock»-Darsteller und Oscar-Aspirant Benedict Cumberbatch hat nach Lage der Dinge auch seine eigene Hochzeit mit seiner Verlobten Sophie Hunter zu einem Verwirrspiel für Fans gemacht.

Medien: Benedict Cumberbatch hat geheiratet
Paul Buck Medien: Benedict Cumberbatch hat geheiratet

Seriöse britische Zeitungen wie der «Independent» und der «Sunday Telegraph» berichteten am Sonntag, Cumberbatch habe seine Freundin auf der im Ärmelkanal gelegenen Isle of Wight geehelicht. «Er ist jetzt offiziell ein verheirateter Mann», berichtete der «Telegraph». 

Eine offizielle Bestätigung dafür gab es jedoch nicht. Die Reporter wurden von Sicherheitskräften auf Distanz zu der Hochzeitsgesellschaft gehalten. Aussagekräftige Bilder vom Hochzeitspaar gab es zunächst ebenfalls nicht. Ross Findon, Reporter der Lokalzeitung «Isle of Weight County Press» sagte, es gebe keinen ernsthaften Zweifel daran, dass Cumberbatch geheiratet habe. «Alle Anzeichen, alle Informationen die wir haben, sprechen dafür», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Unter anderem wurde Cumberbatch am Vorabend in einem noblen Yachtclub auf der Insel gesehen. Die Braut, die im Sommer ein Kind von Cumberbatch erwartet, hat famliäre Bande zu den Bewohnern des Herrenhauses aus dem frühen 16. Jahrhundert, in dem die Hochzeitsfeier stattgefunden haben soll. Der «Telegraph» zeigte Bilder, wie Hochzeitsgäste in der Nähe der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche St. Peter und Paul durch die Natur streifen, darunter Cumberbatchs enger Freund, der britische Schauspieler Tom Hiddleston. Zahlreiche Schaulustige hatten sich vor dem Anwesen versammelten, konnten jedoch kaum was sehen.

Der 38 Jahre alte Cumberbatch und die Theaterregisseurin Sophie Hunter kennen sich seit 2009. Damals spielten sie gemeinsam in dem Thriller «Burlesque Fairytales». Hunter (36) ist schwanger und erwartet im Sommer ein Kind von Cumberbatch.

Der Brite gilt für seine Rolle als Alan Turing im Film «The Imitation Game» als einer der Anwärter auf den Oscar als bester Schauspieler. Bei der Preisverleihung der britischen Filmakademie Bafta am 8. Februar hatte sich Cumberbatch allerdings seinem Kumpel Eddie Redmayne geschlagen geben müssen. Redmayne, der die Rolle des Physikers Stephen Hawking in dem Film «Die Entdeckung der Unendlichkeit» spielt, wird von der Fachwelt als Oscar-Aspirant favorisiert.