Mehr als 330 Tote bei Flüchtlingsdrama vor Lampedusa befürchtet

Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer seit Jahren sind vor Lampedusa möglicherweise mehr als 330 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt vier Schlauchboote mit mehr als 400 Menschen seien auf dem Weg von Libyen nach Italien in Seenot geraten, erklärte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingswerkes UNHCR heute unter Berufung auf Überlebende. Die meisten Menschen werden noch vermisst. Die Flüchtlinge stammen wohl aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die italienische Küstenwache schickte Schiffe und Hubschrauber auf die Suche.