«Mein bester Feind» wie «Wetten, dass..?» - nur ohne Lanz

Die neue ProSieben-Abendshow «Mein bester Feind» hat Premiere gefeiert.

«Mein bester Feind» wie «Wetten, dass..?» - nur ohne Lanz
Jörg Carstensen «Mein bester Feind» wie «Wetten, dass..?» - nur ohne Lanz

Die Moderatoren Joko Winterscheidt (35) und Klaas Heufer-Umlauf (31) erledigten die Arbeit in geschlagenen vier Stunden brutto - das jedoch stand schon vorher fest, denn die Sendung, die am Samstag ab 20.15 Uhr zu sehen war, war aufgezeichnet.

In der Show ging es darum, dass ein Mensch seinem besten Freund zeigen muss, dass er wirklich zu ihm steht. Dafür hat er einige riskante Spiele zu absolvieren. Sieger wurde das Freundespaar Tim und Max. Zur Belohnung gab es einen 30 Jahre alten Porsche 911.

Als Härtetests musste zum Beispiel der Kandidat Michi, bester Freund von Daniel, über einer einen Kilometer tiefen Schlucht schaukeln und ein Gedicht aufsagen. Nina ließ sich wegen ihrer besten Freundin Franziska in einem Auto per Bungee-Sprung nach unten fallen, und Marcel musste sich unter einem Eisberg bei Spitzbergen für seinen Freund Nils entlanghangeln. Max hatte in Dresden bei einem Rap-Konzert das Publikum zu beschimpfen.

Max und Tim gewannen, weil Max nach seiner Härteprüfung als Rapper einen zusätzlichen Spezialparcours am schnellsten durchlief. Dabei musste er unter anderem trotz Ablenkung korrekt rechnen, bei lustigen Filmchen nicht ins Lachen geraten und sich ein Tattoo nach einem Motiv von Klaas Heufer-Umlauf stechen lassen (einen besoffenen Esel auf Skates).

Joko und Klaas könnten sich nach Einschätzung von Experten nach dem Ende von «Wetten, dass..?» im ZDF in die Herzen des deutschen TV-Publikums spielen. Die Zuschauer im Netz reagierten zumindest schon einmal weitgehend positiv: «Mein bester Feind ist wie Wetten, dass..?» - nur moderner und ohne Lanz, schrieb ein Twitterer. Ein anderer schlug das Format bereits für die Goldene Kamera vor. Ein gewisser Mark Twain jedoch kritisierte die leicht zu durchschauende Dramaturgie: «Es ist spannend zu sehen, wie Menschen Prüfungen bestehen, von denen klar ist, dass sie die bestehen.»