Feuer in Flüchtlingshaus in Meißen - Besitzer: «Anschlag mit Ansage»

Nach dem Feuer in einer noch unbewohnten Unterkunft für Asylbewerber in der sächsischen Stadt Meißen hat der Hauseigentümer von einem «Anschlag mit Ansage» gesprochen. Anfang Juni habe er an der Tür einen Zettel mit einer klaren Drohung gefunden, sagte der Mann. Darauf seien die Asylbewerber ironisch willkommen geheißen worden - mit der Aufforderung, das Land so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Als er bei der Polizei Anzeige erstatten wollte, habe man ihn «an der Tür abserviert». Der Brand war in der Nacht zum Sonntag in dem Haus ausgebrochen, das demnächst bis zu 35 Flüchtlinge beherbergen sollte.