Menschenrechtler beklagen Festnahmen auf Kuba trotz US-Annäherung

Kurz nach der diplomatischen Annäherung zwischen Kuba und den USA beklagen Menschenrechtler die Zunahme politisch motivierter Festnahmen in dem sozialistischen Karibikstaat. Im Dezember seien fast 500 Aktivisten vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, teilte die Kubanische Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung mit. Die Regierungen in Washington und Havanna hatten Mitte Dezember einen diplomatischen Neustart nach über 50 Jahren Eiszeit angekündigt.