Menschenrechtler: Mindestens 46 Tote bei Anschlägen in Homs

Bei einem Doppelanschlag in der zentralsyrischen Stadt Homs sind mindestens 46 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern bei den Explosionen in einem von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnten Stadtteil waren wenigstens 28 Zivilisten.

Dies berichtete wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Angesichts vieler Schwerverletzter sei davon auszugehen, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen werde.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana sprach zunächst noch von mindestens 14 Toten.

Die Explosionen ereigneten sich in dem vor allem von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnten Stadtteil Sahraa. Zu dieser gehört auch der syrische Präsident Baschar al-Assad.

Zu ähnlichen Anschlägen hatten sich in der Vergangenheit die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und auch die Al-Nusra-Front, der syrische Al-Kaida-Ableger, bekannt.