Merkel dämpft Erwartungen an ihren Türkei-Besuch

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet von ihrer Reise in die Türkei am Sonntag keine schnellen Problemlösungen in der Flüchtlingskrise. Der beim EU-Gipfel in Brüssel vereinbarte Aktionsplan mit der Türkei sei eine Gesprächsgrundlage und ein guter Schritt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. «Aber niemand sollte jetzt oder am Sonntag kurzfristige Wirkungen erwarten.» Es bleibe sehr viel Arbeit zu tun. In der Türkei leben rund zwei Millionen Menschen, die aus Syrien geflohen sind. Die EU möchte, dass die Flüchtlinge in der Türkei bleiben und nicht in die EU kommen.