Merkel und Hollande: Russland soll auf Assad einwirken

Deutschland und Frankreich haben mit Nachdruck die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe in Syrien verlangt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident François Hollande appellierten an Russland, auf das Regime von Machthaber Assad einzuwirken.

Merkel und Hollande: Russland soll auf Assad einwirken
Guido Bergmann Merkel und Hollande: Russland soll auf Assad einwirken

Nach einem Treffen in Paris sprach Merkel von «ersten Fortschritten», die bereits sichtbar seien. Die Feuerpause ist seit Freitag vergangener Woche in Kraft.

Der Syrien-Konflikt war am Freitag auch Thema eines Telefonats, an dem neben Merkel und Hollande auch Russlands Präsident Wladimir Putin, der britische Premierminister David Cameron und Italiens Regierungschef Matteo Renzi teilnahmen.

Zur nächsten Runde der Friedensverhandlungen zwischen syrischer Regierung und Opposition, die am Mittwoch beginnen soll, sagte Merkel: «Wir waren uns alle einig, dass der politische Prozess so schnell wie möglich in Gang kommen muss, weil er die Grundlage für eine Transformation ist.» Auch Putin habe sich klar in diesem Sinne geäußert.

Hollande sagte, bislang sei die Lage in Syrien «unerträglich» gewesen. Jetzt gebe es die Chance, die Situation zu befrieden. «Es geht darum, politische Verhandlungen in Gang zu bringen.»