Merkel verteidigt Absprachen mit Türkei - Erdogan verschärft den Ton

Trotz des Streits um die geplante Visa-Freiheit will die Bundesregierung das umstrittene EU-Türkei-Abkommen zur Flüchtlingspolitik retten. Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier verteidigten die Vereinbarung und warnten vor einem Scheitern. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verschärfte noch einmal den Ton. Er unterstellte der EU, «Terroristen» mit Waffen und Geld auszustatten. Merkel wies den Vorwurf zurück, sich mit den Absprachen in der Flüchtlingspolitik zu stark in Abhängigkeit von Erdogan zu begeben.