Merkel wirbt für umstrittenes Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für das umstrittene EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei geworben und weitere Milliardenhilfen in Aussicht gestellt. Ein EU-Beitritt des Kandidatenlandes stehe aber «nicht auf der Tagesordnung», sagte Merkel in einer Regierungserklärung zum Brüsseler EU-Türkei-Gipfel. Auch für die von Ankara geforderten Visa-Erleichterungen gebe es Bedingungen, betonte Merkel im Bundestag. Die Opposition warnte vor zu großen Zugeständnissen an die Türkei. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch warf Merkel einen «scheinheiligen Deal» mit der Türkei vor.