Merkel wirbt in Japan für Atomausstieg und Aussöhnung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Japan für eine Abkehr von der Atomenergie sowie eine Aussöhnung früherer Gegner des Zweiten Weltkrieges in Asien geworben. Bei beiden Themen ist ihr Gastgeber, Ministerpräsident Shinzo Abe, anderer Meinung. Merkel hob in Tokio die Gefahren der Kernkraft hervor: «Es können die unwahrscheinlichsten Risiken auftreten.» Am Mittwoch jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum vierten Mal. Abe setzt dennoch weiter auf die Kernkraft. Und in der Debatte um japanische Kriegsschuld ist Abe für seine revisionistischen Ansichten bekannt.